Swiss Student Fund for Children Empowerment

20. Juli 2008

San Pedro de Marcoris

 

Jetzt sind schon drei Wochen vergangen und wir haben so Einiges erlebt:-)! Wir waren sehr ueberrascht als wir ankamen, dass doch schon so einige Materialien dort waren. Die Klinik des Dorfes wurde kurz vor unserer Ankunft eroeffnet und hatte scho ein consultorio de dentista. Die Dh, die da war, ist leider gerade an dem Tag abgereist als wir angekommen sind. Sie war schon im Januar da und hat fast alle Kinder gescreent und in dieser Woche vor unserer Ankunft bei einigen eine Zahnreinigung gemacht. Sie hat auch zwei Zahnarztstuehle, einen Autoklav,  eine Bohr-, Luft-, Saugeinheit mitgebracht,  was uns sehr hilft, so koennen wir naemlich immer (also wenns natuerlich Strom hat:-) an beiden Stuehlen parallel arbeiten. Vor allem in der ersten Woche waren wir sehr froh um dieses Geraet, weil wir sonst gar nicht behandeln haetten koennen, da es mit dem Strom problematisch war. Fuer alle Geraete ausser Bien Air(Lampe, Aspirator, Ketac Mischer) brauchen wir naemlich 220 Volt. Sie haben das dann installiert, nur funktionierts meistens nur ein paar Stunden pro Tag:-)…. Aber eben im Notfall arbeiten wir halt mit dem Geraet von Beth, das braucht nur 110 Volt. Wir haben dann gemaess der Liste von Beth zu behandeln begonnen und anfangs gemeinsam mit Dr. Farr (Hani) so einige Zaehne gezogen. Als ueberall bekannt war, dass wir tambien sacamos dientes, wollten natuerlich auch gleich alle tías und jardineros kommen, das hat uns z.T. ein bisschen vor organisatorische Probleme gestellt, wer hat das schlimmste Problem, wer hat am meisten Schmerzen, etc. Inzwischen haben wir alle Kinder einmal gesehen und fluoridiert und auch schon viele fertig behandelt. Nun versuchen wir einfach noch bei allen Kindern das dringendste zu erledigen, schliesslich haben wir nur noch eine Woche.

Kommentar schreiben

0 Kommentare

  • loading

20. Juli 2008

ich glaube wir werden als Zahnaerzte nirgends je wieder so beliebt sein wie hier:-)

 

Neben dem Arbeiten verbringen wir auch noch viel Zeit mit den Kindern in den Haeusern in denen wir eingeteilt wurden. Nach gemeinsamem Mittag- und Nachtessen ist natuerlich meistens noch spielen und Geschichten erzaehlen angesagt. Und dann fallen wir ziemlich frueh, fuer unsere Verhaeltnisse, tot ins Bett:-)! Es ist schon sehr anstrengend wenn man den ganzen Tag, 5 Tage die Woche arbeitet und dann noch in diesem Klima (immerhin haben wir einen Ventilator:-)! Aber dann  vergisst man auch wieder, dass man muede ist, wenn die Kinder einen anlachen, umarmen oder Liebesbriefe schreiben, ich glaube wir werden als Zahnaerzte nirgends je wieder so beliebt sein wie hier:-)!

Kommentar schreiben

0 Kommentare

  • loading

16. Mai 2008

NPH Dom.Rep. - 5 Assistenten

 

nach abgeschlossenen 4. Studienjahr am ZZMK in Zürich reisen in die Escuela Hogar Nuestros Pequeños Hermanos - Dominican Republic. Barbara, Marta, Dominique, Lea und nochmals Barbara treffen dort auf den Dr. Farr aus Wien, Chirurge und Parodontologe, und arbeiten während ihrem 4-wöchigen Einsatz 2 davon mit ihm.

2 mobile Bohreinheiten von BIEN-AIR, Winkelstücke von KAVO und die neusten und modernsten Absaugeinheiten von ATMOS werden im Einsatz sein.

Die Freiwilligen werden die Zahnarztklinik mit dem mitgebrachten Material und den Medikamenten unterstützend aufbauen und zusätzlich ein Lagerraum errichten. Fehlendes Inventar wird in einem späteren Einsatz nachgeliefert oder von Europa aus in einer Containerladung rübergeschifft werden. So oder so wird aber der Betrieb mit den Spenden des SSF ausreichend und nach modernstem Standard garantiert.

Die lokale Zahnärzteschaft soll unterstützend beraten und instruiert werden. Kontakte mit der lokalen UNI in Santo Domingo werden geknüpft.